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Sogar der Tod hat einen Preis

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Sogar der Tod hat einen Preis

Es ist schwierig, die Bestattungskosten auch nur annähernd zu schätzen, wenn man noch nie mit dieser Situation konfrontiert war. Die Thematik ist heute noch tabu, und es ist schwierig, einen trauernden Freund zu fragen, wie viel er für die Bestattung seines Liebsten bezahlen musste. Doch unbewusst, wie wir alle wissen, ist der Preis des Todes nicht nur emotional beziffert, sondern auch eine wirklich unwillkommene, aber notwendige Ausgabe, um den letzten Willen eines Verstorbenen zu respektieren.

Wussten Sie, dass man mit einer Bestattungsvorsorge seine Bestattung planen und sicherstellen kann, dass seine Wünsche erfüllt werden, wenn der Zeitpunkt gekommen ist?

Inhaltsübersicht
Der Preis eine Bestattung
Die Bedeutung des Abschlusses eines Vorsorgevertrags
Zusatzkosten treiben den Preis des Todes in die Höhe

Der Preis einer Bestattung

In der Schweiz hängt der Preis der Bestattung natürlich von der Wahl der Bestattungsleistungen ab, aber auch vom Kanton, in dem sie stattfindet. Die Stadt Zürich hat seit 1893 ein öffentliches Bestattungsunternehmen, das für die Bewohner unter anderem folgende Leistungen übernimmt:

 

  • Sarg,
  • Bestattungskleid und Einsargung,
  • Transport innerhalb der Stadt.

 

Diese Leistungen ermöglichen all jenen, für die der Preis des Todes eine zu grosse Last ist, in Frieden zu trauern. Ihre Leistungen sind jedoch nach wie vor begrenzt, weshalb sich die meisten an private Bestattungsunternehmen wenden. Während der durchschnittliche Preis für eine Bestattung zwischen CHF 5'200.- und CHF 8'100.- liegt, ist der Preis für eine Kremation mit CHF 3'800.- bis CHF 5'400.- ebenfalls eine grosse finanzielle Belastung. Angesichts dieser Preise und der Tatsache, dass die Preise für Dienstleistungen je nach Bestattungsunternehmen um bis zu 60% variieren können, wird die Nutzung eines Vergleichsportals für Bestattungsunternehmen immer mehr zur Norm.

Die Bedeutung des Abschlusses eines Vorsorgevertrags

Der Vorsorgevertrag oder das Testament ermöglicht es, seine Bestattung vorzubereiten und die Angehörigen von den Kosten des Todes zu entlasten. Ein Bestattungsberater fährt nach Hause, um die Vorkehrungen für den Todesfall zu notieren und regelt mit dem Unterzeichneten Fragen wie die Wahl des Bestattungsmodus, den Sarg, die Urne, die Trauerfeier und alle für die Organisation der Bestattung notwendigen Punkte.
Der Vorsorgevertrag ermöglicht

 

  • die Modalitäten seiner Bestattung zu wählen,
  • die Bestattungsgebühren zu blockieren,
  • die Kosten im Voraus zu begleichen.

 

Das bedeutet, dass der Preis des Todes, selbst wenn der Tod erst nach mehreren Jahren eintritt, unverändert bleibt. Wenn die Bestattungsrechnung beglichen ist, braucht die Familie keine Zuschläge mehr zu zahlen, ausser für Dienstleistungen Dritter, deren Preise nach oben korrigiert werden können, z. B.: die Veröffentlichung einer Todesanzeige, das Traueressen oder die verschiedenen Gebühren.
Ausserdem sind die Beträge, die für ein Bestattungstestament gezahlt werden, sicher. Die Bestattungsunternehmen sind nämlich eng mit einem unabhängigen Garantiefonds verbunden, der die Stelle übernimmt, wenn das Unternehmen die Bestattung nicht gewährleisten kann. Für Personen, die nicht in der Lage sind, die Kosten eines Vorsorgevertrags selbst zu finanzieren, bieten die meisten Träger eine vorteilhafte Ratenzahlung an.

Zusatzkosten treiben den Preis des Todes in die Höhe

Während für der Preis eines Sargs mit CHF 1’000.- zu rechnen ist, hängt der Preis des Todes auch von allen Zusatzleistungen und den Käufen von Zubehör ab. Eine Blumendekoration kann schnell einen Preis von CHF 300.- erreichen, die Todesanzeige, obwohl optional, kostet ca. CHF 500.-. Eine einfache Urne kostet ca. CHF 50.-, aber ein ausgefalleneres Modell erreicht schnell einen Preis von CHF 400.-. Während der Trauerfeier werden in einigen Räumen das Abspielen der Musik und sogar die Benutzung des Kerzenständers in Rechnung gestellt. Und wie kann man sich eine Bestattung ohne ein Traueressen vorstellen, um die Gäste in guter Erinnerung an den verstorbenen Angehörigen zu vereinen? Auch hier muss man mit fast 800 CHF rechnen. Der Preis für den Tod variiert aber auch je nach dem Ort, den man für die Trauerfeier wählt. Zwar entscheiden sich immer mehr Schweizer für eine Kremation, 50% der Asche werden in einem Erinnerungsgarten und 20% in der Natur verstreut, aber immerhin 30% der Urnengräber finden ihren Platz auf einem Friedhof. Das Ausbreiten der Asche ist in den meisten Fällen kostenlos, aber wenn es um Bestattung geht, ist das eine ganz andere Sache. Wenn nämlich eine Urne auf einem Friedhof beigesetzt wird, müssen in den meisten Fällen Aufnahmegebühren, aber auch die Anmietung der Kolumbarium-Nische oder die Konzession eines Aschengrabes bezahlt werden.


Während die Vergabe eines Reihen- oder Urnengrabs für die Einwohner einer Gemeinde in der Regel kostenlos ist, muss für die Miete einer Konzession eine Gebühr entrichtet werden. Dasselbe gilt, wenn man eine Grabstelle reservieren oder verlängern möchte. Zum Preis des Todes gehört auch die Errichtung eines Grabmals oder einer Aschenstätte, deren Kosten von CHF 1'400 bis über CHF 8'000 für die von renommierten Marmorhändlern entworfenen Stelen reichen können. Es gibt jedoch keine Verpflichtung, ein solches Grabmal zu errichten. Epitaphe, Gravuren und andere Ideen liegen im freien Ermessen der Familie, aber wenn man sich einen würdigen Ort der Besinnung wünscht, der dem Verstorbenen gerecht wird, schlägt sich das auch im Preis des Todes im Umschlag nieder.

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Geschrieben von Rédaction Everlife,

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