Eine Bestattung organisieren

Im Todesfall ist die Familie verpflichtet, die Beerdigung des Angehörigen zu organisieren, wobei sie darauf achtet, dass dessen letzter Wille respektiert wird. Bevor Schritte unternommen werden, ist es wichtig zu prüfen, ob der Verstorbene einen Vorsorgevertrag abgeschlossen hatte. In diesem Fall sind die Angehörigen von der Beerdigung und in der Regel von der Entscheidung über die Art der Bestattung entbunden. Es muss auch nach der Existenz eines Bestattungswillens Hinterlegung gesucht werden. Dieses Dokument, das auf Papier oder mit Hilfe einer Vorlage verfasst werden kann, ermöglicht es, seine Wünsche bezüglich der Planung der Beerdigung festzuhalten. Die Hinterlegung eines Bestattungswillens ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einem Vorsorgevertrag oder einer Bestattungsversicherung, d. h. die Kosten der Bestattung gehen zu Lasten der Familie.

Die Organisation der Beerdigung: die wichtigsten Schritte

Wenn ein Todesfall eintritt, kommt eine Flut von Formalitäten hinzu, die leider unabdingbar sind. Um die Beerdigung zu organisieren, müssen bestimmte Schritte rechtzeitig erledigt werden, ohne die, die Beerdigung nicht stattfinden kann. Hier ist, was man sich merken sollte:

  • Die Beerdigung darf nicht frühestens 48 Stunden nach Feststellung des Todes stattfinden.
  • Die maximale Frist für die Organisation von Beerdigung in der Schweiz hängt von den Kantonen ab und kann bis zu 5 Tage betragen (wenn der Verstorbene in einer Leichenkammer aufbewahrt wird).
  • Der Todesfall muss den zuständigen Behörden gemeldet werden, damit die Beerdigung stattfinden kann.

Die erste Formalität beim Tod besteht darin, die Sterbeurkunde entweder vom Hausarzt oder von dem an Ort und Stelle anwesenden medizinischen Personal zu erhalten, wenn der Tod in einer medizinisch-sozialen Einrichtung, einem Krankenhaus oder einer Haftanstalt eintritt. Sobald die Todesanzeige in Ihrem Besitz ist, ist es möglich, die Suche nach einem Bestattungsunternehmen zu beginnen, um die Beerdigung zu organisieren. Anschliessend muss der Tod der Wohngemeinde des Verstorbenen und dem Standesamt gemeldet werden, um die Sterbeurkunde zu erhalten. Dies kann natürlich von den Bestattungsstellen geleistet werden, um die Familien von einer zusätzlichen Last zu entlasten. Dies ist eine ziemlich häufige Anfrage und die beauftragte Bestattungsfirma ist kompetent, diese Formalitäten für Sie zu erledigen.

Die Sterbeurkunde wird in der Regel von Versicherungen und verschiedenen Einrichtungen verlangt, um abgeschlossene Verträge zu beenden. Wenn die Formalitäten erledigt sind, findet das erste Gespräch mit dem Bestattungsinstitut statt, um die Beerdigung zu organisieren. Diese erste Kontaktaufnahme ermöglicht es, sich über die verschiedenen Leistungen zu informieren, die für den Verstorbenen bei Fehlen einer Bestattungsvorsorge oder einer Willenserklärung gewünscht werden, aber auch einen Bestattungsbescheid zu verfassen, der in der Presse veröffentlicht wird.

Ablauf der Beerdigung

Generell findet in der Schweiz eine Bestattung oder Einäscherung frühestens 2 Tage nach dem Tod und spätestens 4 Tage nach dem Tod statt. In bestimmten Situationen, insbesondere wenn die Leiche überführt werden muss oder wenn eine forensische Untersuchung im Gange ist, kann diese Frist jedoch verlängert werden. Der Ablauf der Beerdigung ist wie folgt:

  • Einsargung zu Hause oder in einer Bestattungskammer
  • Abheben der Leiche und Transport zum Ort der Zeremonie,
  • Beerdigung oder Einäscherung des Sarges.

Beachten Sie, dass die Organisation der Beerdigung oft berücksichtigt, dass die Familie und Verwandte sich nach der Zeremonie zu einem Essen treffen. Danach kann eine Dankeskarte gesendet werden. Die letzte von der Familie zu erfüllende Formalität besteht darin, den Tod den verschiedenen Stellen, mit denen der Verstorbene in Verbindung stand, zu melden.

Die Beerdigung eines nahestehenden Menschen organisieren

Um die Beerdigung eines nahen Menschen zu organisieren, muss man gut umgeben sein. Dies ermöglicht es, die Trauerphase in aller Ruhe zu beginnen und diese Phase so unbesiegbar wie möglich zu durchlaufen. In der Schweiz gibt es viele Hilfsorganisationen, unter anderem „Leben Sie die Trauer“, die über eine kostenlose und anonyme Telefonleitung verfügt. Es ist auch möglich, die «Dargebotenen Hand» zu zitieren, die seit über 60 Jahren Menschen in schwierigen Situationen unterstützt. Deshalb, und das ist sehr wichtig, muss die Organisation der Beerdigung eines nahestehenden Menschen unter Berücksichtigung seiner Werte erfolgen. Manchmal, und die Situation ist viel häufiger, als man denkt, hat der Verstorbene keine Wünsche für seine Beerdigung aufgezeichnet, so dass es der Familie obliegt, die Beerdigung so zu organisieren und dies ohne Anweisungen.

Im Allgemeinen wissen die Angehörigen, ob der Verstorbene einer Religionsgemeinschaft angehört, und sie sind sensibel für seine Entscheidung zur Einäscherung oder Bestattung. Diese beiden Punkte müssen vorrangig beachtet werden. Bei den übrigen Fragen kann man durch ein Gespräch mit einem Bestattungsberater die besten Bestattungsleistungen und -materialien auswählen, um dem Verstorbenen ein ansehnliches Begräbnis zu ermöglichen. Seien Sie versichert, was auch immer passiert, Sie sind nicht allein.

Publiziert
5 Oktober 2020
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